Sonntag, 29. April 2012

Autograph von Sötolai Gogols "Der Schenkel" entdeckt!

Stolz präsentieren wir den exklusiven Vorabdruck der bekannten Volksnovelle:


Die Massagesaloninspektorin Sötwana Jakosötiewitschkaja findet beim Frühstück in ihrem Croissant einen Schenkel, der offensichtlich dem Medienzar Sötaljow gehört, den sie immer mittwochs und sonntags in ihrem Salon "begrüsst". Voller Angst verpackt sie den Schenkel und wirft ihn in einen nahegelegenen Amphibienrecyclingcontainer. Natürlich stellt der Medienzar beim Erwachen fest, dass ihm ein Schenkel fehlt. Als er sich deswegen auf den Weg macht, um das Verschwinden beim Amt für Grenouillie zu melden, trifft er unterwegs im Talar eines Sötholischen Priesters seinen eigenen Schenkel. Er verfolgt ihn zuerst fassungslos, fasst sich dann ein Herz und spricht ihn an, wird aber barsch abgewiesen. Die Öffnungszeiten des Amtes für Grenouillie verhindern ein Treffen mit dem zuständigen Sachbearbeiter und die Sötdeutsche Zeitung lehnt eine Vermisstenanzeige über den Schenkel ab. Sötaljow kehrt ratlos nach Hause zurück, als ihm gemeldet wird, dass der Schenkel in dem Augenblick, da er die Fähre nach Bumpholm besteigen wollte, festgenommen worden sei, weil er einen gefälschten Pass besitze. Der Polizist, der den Schenkel festgenommen hat, wickelt ihn in eine Frischhaltefolie und bringt ihn Sötaljow. Die Freude des Wiedersehens währt aber nur kurz, denn der Schenkel will an seiner alten Stelle nicht haften, alle Versuche schlagen fehl, auch der Arzt kann nicht helfen. Inzwischen hat sich das Gerücht über einen Schenkel, der täglich im Vergnügungsviertel von Jesöterinenburg spazieren gehe, verbreitet. Aber eines Tages erwacht Sötaljow wieder mit seinem Schenkel am Unterleib, als ob nichts gewesen wäre.
 

Das Buch erscheint demnächst bei Bumpi Media
Edler Satindruckmit gebohnertem Hasenlebereinband (UPE 38,99)
Vergilbte Knautschbandheftung (UPE 2,05)
IBSN: 9006543333222S2Ö2T22234867674848399922

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