Mittwoch, 7. März 2012

Bumpi Media präsentiert: politische Debatten auf 3söt und Söt1

Ab sofort bereichert 3söt mit der anspruchsvollen Polit-Diskussionssendung

die ansonsten monoton-fade und gleichermassen farblos-dröge Fernsehlandschaft.

Von der allerersten Sendung sind zwar nur Standbilder zu sehen.
Das ist aber nicht weiter tragisch, handelt die Debatte doch bloss vom amerikanischen
Vorwahlkampf der Republikaner.
Dabei kreuzen - exklusiv und nur bei uns - die Präsidentschaftskandidaten Rick 'Ajatollah' Santorum und Mitt 'Burns' Romney die Klingen.

Hier die wichtigsten Statements:

Söt: "Willkommen meine Herren, ich begrüsse Sie herzlich zur ersten Sendung von..."
Rick Santorum: "...God seyf iu!"
Mitt Romney: "Ei sey iu e gud dey."
Söt: "Widerlich. lassen Sie mich bitte aussprechen. Sie beide, Herr Santorini und Herr Reagan ääähh... Ronmy, liefern sich seit Wochen ein erbittertes Gefecht um den bereits besetzten Posten des Ersten Mannes im Staat. Wer wird denn nun schliesslich amerikanischer Präsident? Pliis gif e schort anser."
Santorum: "Obama."
Romney: "Obama."


Söt: "Toll, das wäre also schon geklärt. Zunächst eine Frage an Sie, Herr Sanctorum: sind Sie so heilig, wie Sie immer dargestellt werden?"
Santorum: "Ekskius mi, Ei didnt anderständ iur kuestschn."
Söt: "[zur Technik] Den Simultanübersetzer her, bitte."
Santorum: "Uot did iu sey?"
Söt: "E moument pliis. So, wir sind soweit. Verstehen Sie mich jetzt?"
Santorum: "Ja, sänk gudness."
Söt: "Dann legen Sie endlich mal los, wir haben nicht unbegrenzt Sendezeit."
Santorum: "In jeder Gesellschaft hat die Definition der Verbindung nicht überhaupt meines Wissens Homosexualität umfaßt. That' s, zum nicht auf Homosexualität auszuwählen. It' s nicht, wissen Sie, Mann auf Kind, Mann auf Hund, oder was auch immer der Fall sein kann. Es ist eine Sache. Und wenn Sie zerstören, dass Sie eine drastische Auswirkung auf die Qualität haben."

Söt: "Aha. [mit ärgerlichem Blick zur Redaktion]: keine billigen Google-Übersetzungen, Sie Pfuscher!"
Santorum: "Ist mir auch egal. Ich stehe zu meinen Äusserungen."
Söt: "Haben Sie auch aussenpolitisch eine Meinung?"
Santorum: "Sogar drei: 1. Wir bleiben in Afganisthan, bis die Taliban kastriert sind. 2. Weiss ich nicht mehr genau, irgendetwas mit Waffen, und 3. Wir bleiben in Afganisthan, bis die Taliban kastriert sind."

Söt: "Na gut, Herr Rick, mit Ihnen hat es keinen Zweck. Fragen wir lieber mal Sie was, Herr Ronnie."
Romney: "Romney, ich heisse Romney."
Söt: "Das tut hier nichts zur Sache, Herr Rummy. Beantworten Sie lieber meine Frage."
Romney: "Ich möchte Leute feuern können. Präziser: ich mag es, wenn ich Menschen feuern kann, die mir Dienste leisten."
Söt: "Das scheint mir eine politisch weitsichtige Meinung zu sein, Herr Romy."

Santorum: [unwirsch ins Wort fallend]"...das kann ich so nicht stehen lassen. Waffenbesitz ist das Recht eines jeden Menschen. Ausser der Iraner."
Romney: "Papperlapapp. Unter mir wird die Wirtschaft brummen."
Santorum: "Das sagen Sie immer."
Romney: "Papperlapapp. Unter mir wird die Wirtschaft brummen."
Santorum: "Haben Sie auch andere Antworten auf Lager?"
Romney: "Iu get tu ask se questschns iu wont. Ei gif se ansers Ei wont."
Söt: "So, Dschentelmen, se teim is off."
Santorum: ,[hastig]"...ounli still uan steytment, Ei häv en importnt messitsch..."
Söt: [allmählich genervt]"...jetzt ist aber Schluss, Herr Sanatorium! [wieder mit übertriebener Freundlichkeit] Senk iu for se Besuch in mei Sendung. Ei wisch iu e gud Wahlkampf, or hau iu bezeichnen it und Ihnen, verehrte Zuschauer, einen friedlichen Lebensabend."

Exklusiv, weil Sie es sind: die Redaktion
erlaubt einen Blick hinter die Kulissen.

Das Imperium arbeitet mit Hochdruck an der technischen Entwicklung der Sendung, sodass Sie sich in Kürze das volle Programm in höchster 3D-Bildqualität werden ansehen können.

Hinweis: für politisch unerfahrene Bürgerinnen und Bürger bietet sich alternativ der Boulevard-Talk

an.


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